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Claudius Schutte

 

Tschaikowsky

Tanztheater von Peter Breuer und Michael Alexander Sauter

Ballett des Salzburger Landestheaters
Musik u.a. von Tschaikowsky, Bizet, Queen, Rimsky-Korsakow

1. - 10. März 2008

Den jüngsten Glückswurf von Peter Breuer und seinem Dramaturgen Michael Alexander Sauter bildet das Tanztheater „Tschaikowsky". In einem opulenten Bilderbogen wird das Leben des Komponisten nacherzählt, und in geradezu enzyklopädischer Genauigkeit werden Episoden aus Tschaikowskys Biographie mit Szenen und

Figuren aus seinen Werken zu einen phantasti-schen tänzerischen Reigen verschmolzen.
Niemand geringerer, als der renommierte Ballettkritiker Horst Koegler, Träger des John-Cranko-Preis 2003, Autor zahlreicher Fachbücher und Doyen der Ballettkritik in Deutschland, findet immer wieder zu großen Lobeshymnen für die Salzburger Produktionen Peter Breuers. Unter seiner eigenen Rubrik „Koeglerjournal" in tanznetz.de lässt er kaum ein wichtiges Ballettereignis unbesprochen.



Zu Peter Breuers Salzburger Tschaikowsky entstand im November 2005 folgender Bericht (Auszüge):

„Peter Breuers sensationeller „Tschaikowsky"-Abendfüller „Von allen mir bekannten das aktionreichste Ballett der ganzen Ballettgeschichte! 135 Minuten, inklusive Pause. Das ganze Leben Tschaikowskys, eine regelrechte Enzyklopädie, in neun Szenen zwischen Prolog und Epilog, dramaturgisch verzahnt von Peter Breuer und Alexander Sauter, beginnend und endend mit der Christopher Street Parade und Freddie Mercurys „I Want to be Free". Dazwischen Szenen aus Tschaikowskys Leben, außerordentlich clever verknüpft mit seinen Werken, in nahtloser, geradezu filmischer Abfolge. […] Reales, Fiktives und absolut verrücktes Surreales, Biografie, Werkkatalog und die ganze Personnage seines Lebens miteinander collagiert - und exakt auf die ausgewählten Musiken choreografiert. […] Es ist nicht zu fassen, was Breuer und Sauter in die zweieinviertel Stunden gepackt haben. Auch diejenigen Zuschauer, die sich nicht vorher über die biografischen Bezüge in der Inhaltsangabe der Programmheftes informiert haben, kommen aus dem Staunen nicht heraus, konfrontiert mit immer neuen Bildern, dass der Kopf brummt! Und alle diese Gestalten werden von Breuer höchst individuell und - wie gesagt - äußerst musikalisch profiliert und mit einer dramatischen Zugkraft integriert, die lawinenartig bis zum Schluss gesteigert erscheint. Es ist phantastisch! Sollte man jedem Choreografen, der sich an ein abendfüllendes Ballett wagt, als Studienmodell zwangsverordnen! Und wird getanzt, als wären sie alle gedopt - mit den technisch-virtuosen Sahnehäubchen der Breuerschen Unendlichkeits-Pirouetten (Schule: Gustav Blank!). Eine einzige tänzerische Tour de force. Tanztheater? Na ja! Soviel Ballett ereignet sich heutzutage äußerst selten - und weiß sich doch einer großen Tradition verpflichet: von Coralli/Perrot über Bournonville, Saint Léon, Petipa, Diaghilew, Fokine und Massine, Ashton Petit und Cranko bis eben … Breuer, Salzburg 2005. Sollte unbedingt nach Stuttgart/Ludwigsburg eingeladen werden, um den Cranko-Erben einmal zu demonstrieren, wie theatralisch spannend und tänzerisch faszinierend Ballett - jawohl: Ballett - zu Beginn des 21. Jahrhunderts noch immer sein kann!"
Koeglerjournal 2005/06 (in Tanznetz.de)

„Breuers Tschaikowsky ist pures Tanzvergnügen ... mit traumhaft schönen, erotischen Pas de deux und vielschichtigen Ensembleszenen. [...] In der Titelrolle brilliert in vielen Facetten der Körperbeherrschung und Darstellungskunst Dorian Salkin ... eine klassische Ballerina wie aus dem Bilderbuch ist Nadja Rethey-Prikkel, die die Mutter und auch Odette in filigraner Anmut tanzt." Salzburger Nachrichten


Peter Breuer
Träger des Maya-Plisetskaya-Preises 2005 für seine Choreographie der „Carmen"


Der seit Jahren herrschende Jubel um Peter Breuer Tanzproduktionen am Salzburger Landestheater zieht immer weitere Kreise. Längst schon sind sich Fachleute, wie etwa der Doyen der deutschen Ballettkritik, Horst Koegler, einig, dass hier in einer Qualität Geschichten erzählt werden, wie sie heutzutage nur noch selten zu erleben ist. Seine Besprechungen sind regelrechte Hymnen. So war es auch keine Überraschung, dass Peter Breuer als erstem Preisträger der neugegründete Maya-Plisetskaya-Preis 2005 für seine herausragende „Carmen"-Version zuerkannt und von der Grande Dame der Ballettwelt persönlich im Rahmen einer Galavorstellung im März 2006 überreicht wurde. Die Liste der immer wieder stürmisch bejubelten Produktionen ist mittlerweile lang: Von seinem legendären „Nomi" über „Therese Raquin" (Koproduktion mit dem Theater Ludwigshafen), über die jüngsten Erfolge von „Carmen", „Boléro", „Othello", den Kassenhit „The Wall" oder das aktuelle, hinreissend erzählte Handlungsballett „Tschaikowsky".

Peter Breuer zählte bis in die späten 80er Jahre zu den führenden Tänzern der internationalen Ballettszene. Früh war er unter Erich Walter in Düsseldorf Solist und ab 1967 dort bereits erster Solotänzer. 1969 begann seine internationale Karriere als Solotänzer des weltberühmten London Festival Ballets. Gastengagements führten ihn an die Deutsche Oper Berlin, die Bayerische Staatsoper München und 1979 zum American Ballet Theatre und an die Scala di Milano. Als aktiver Tänzer arbeitete Breuer mit Choreographen wie John Cranko, Maurice Béjart, Erich Walter, Hans van Manen u.v.a. Seine vielschichtige Repertoirekenntnis sowie die schon erwähnte Zusammenarbeit mit fast allen bedeutenden Choreographen der Gegenwart sind fruchtbarer Boden für die Entwicklung seiner eigenen choreographischen Sprache, der Grundlage für seine zweite Karriere. So choreographierte er u.a. an der Bayerischen Staatsoper, in Düsseldorf, sowie an der Staatsoper Berlin. Seit Beginn der Saison 1991/92 ist Peter Breuer Ballettdirektor des Salzburger Landestheaters. Dort begründete er eine Tradition großer Erzählballette wie „Peer Gynt", „Der Gottgeliebte" oder „Orpheus und Eurydike". Unter seiner Direktion errang das Salzburger Ballett internationalen Stellenwert, sein Salzburger „Nomi" etwa wurde genauso zu Gastspielen und Festivals eingeladen wie „Bolero" und „Carmen".
 
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